04. Dezember 2019
Über 70 % aller Pflegebedürftigen werden von Ihren Angehörigen zu Hause gepflegt. Oftmals muss das eigene Zuhause durch bauliche Veränderungen an die Bedürfnisse des Pflegebedürftigen anpasst werden. Denn nur so kann u.a. die häusliche Pflege ermöglicht bzw. erleichtert werden. Dies ist nur in seltenen Fällen wirklich billig. Pflegebedürftige haben deshalb gegenüber Ihrer Pflegekasse die Möglichkeit, im Rahmen sogenannter wohnraumverbessernder Maßnahmen (§ 40 Abs. 4 SGB XI), die...
20. November 2019
Beim zuständigen Versorgungsamt oder das Amt für soziale Angelegenheiten kann man einen Antrag auf einen Schwerbehindertenausweis einreichen. Die jeweilige Adresse können Sie beim Bürgeramt Ihrer Stadt oder Gemeinde erfragen. Die Antragsformulare kann man entweder telefonisch bzw. schriftlich anfordern. Manche Versorgungsämter bieten bereits einen Download auf ihrer Homepage an. Der Grad der Behinderung (GdB) stellen dort die ärztlichen Gutachter fest. Ab einem GdB von 50 gilt man als...
19. November 2019
Hausnotrufe haben für alleinlebenden Menschen und Ihre Angehörigen viele Vorteile: Sie geben mehr Sicherheit und das gute Gefühl, dass im Notfall schnell Hilfe gerufen werden kann. Daraus resultierten mehr persönlicher Freiraum und Unabhängigkeit. Für Nutzer mit Pflegegrad, die gänzlich oder überwiegend allein sind, trägt in der Regel die Pflegeversicherung einen Anteil von 23,00 € die Kosten für einen Hausnotruf. Folgende Voraussetzungen müssen hierfür vorliegen. · Die...
15. November 2019
Als erstes muss man einen Antrag auf Verhinderungspflege bei der Pflegekasse stellen. Sie können dieses im Vorfeld stellen oder mit der Abrechnung nachträglich beantragen. Beim Ausfüllen des Antrags kann man „stundenweise“ (unter 8 Stunden/täglich) oder „tageweise“ (über 8 Stunden /täglich) ankreuzen. Bei stundenweiser Verhinderungspflege wird das Pflegegeld weiterhin bezahlt. Bei Verhinderungspflege über 8 Stunden am Tag wird das Pflegegeld anteilig gekürzt. Sie kreuzen das an,...
11. November 2019
Demenzerkrankte Menschen neigen dazu, dass sie zu wenig trinken. Es kommt oftmals zu veränderten Ess- und Trinkverhalten. Mineral- und Leitungswasser sind zwar für die Flüssigkeitsversorgung am besten, schmecken den meisten Demenzkranken jedoch nicht. Auch lehnen die meisten Senioren saure, salzige, und bittere Getränke ab. Das liegt daran, dass sich die Geschmacksnerven zurückbilden. Der Geschmack süß bleibt am längsten bestehen, Ich habe die Erfahrung gemacht, dass süße Getränke, wie zum Beisp
01. November 2019
Eine zierliche 96 – jährige Seniorin stürzte unglücklich in ihrer Wohnung und zog sich einen komplizierten rechten Oberarmbruch sowie einen rechten Oberschenkelhalsbruch zu. Aufgrund des erhöhten Pflegebedarfs wurde ihr der Pflegegrad 2 zugesprochen. Jedoch nur auf Zeit. Nach 6 Monaten sollte eine Wiederholungsbegutachtung staatfinden, um festzustellen, ob der Pflegebedarf noch besteht. Meiner Meinung nach ist das Ansetzen einer Wiederholungsbegutachtung bei so einer betagten Dame eher...
27. November 2018
Die Rheinpfalz (27.11.2018) berichtet, dass 2.751 Pflegekräfte in RLP bis zum Jahr 2020 fehlen. 2025 spitzt sich die Situation zu, sodass die Anzahl auf 4.338 steigt. Aktuell arbeiten 44.000 Menschen in der Pflege. Nun soll gemeinsam mit dem Land, der Landeskrankenhausgesellschaft, der Pflegegesellschaft Rheinland-Pfalz e.V., der Landespflegekammer und der Gewerkschaft Verdi die Initiative "Fachkräfte- und Qualifizierungsinitiative Pflege 2.0 gestartet werden. Die Initiative soll von 2018-...
25. November 2018
CAREkonkret (Ausgabe 47) berichtet: „Die überwiegende Mehrheit der Bürger sieht in den individuellen Pflegekosten eine zu hohe Belastung für Betroffene und deren Angehörigen.“ Des Weitern wird berichtet:“…..70 % der Befragten sagten, viele können sich keinen Heimplatz leisten. 60 Prozent der Befragten sind der Überzeugung der Einzug in ein Pflegeheim führe zum Sozialfall…….Neun von 10 Befragten sagten, dass Pflegeheime zu teuer seien.“
15. November 2018
CAREkonkret (Ausgabe 46) berichtet: „Viele pflegende Angehörige in Deutschland fühlen sich überlastet und wollen mit der Pflege deshalb gern aufhören. So stünden 185.000 Menschen, die heute Angehörige zu Hause pflegen, kurz davor, diesen Dienst einzustellen, geht aus dem am Donnerstag in Berlin präsentierten Pflegereport 2018 der Krankenkasse Barmer hervor. „ Die Barmer Krankenkasse kommt zum Schluss: „Überforderte Angehörige brauchen wirksame Entlastung, bevor Pflegebedürftige...
01. Oktober 2018
Am letzten Wochenende war die 1. Gesundheitsmesse in Kandel. Sie beeindruckte mit kompetenten Ausstellern, informativen Vorträgen, tollen Aktionen und natürlich mit interessierten Besuchern. Ich komme nächstes Jahr wieder.

Mehr anzeigen